Immo Post über seine Ausbildung

Immo Post, seit 01.08.2013 in der Ausbildung:


Für mich war es früh klar, dass ich mal etwas mit Wirtschaft machen wollte. Nach ein paar Praktika in Handwerksbetrieben habe ich gemerkt, dass meine Stärke nicht in der Arbeit mit den Händen liegt – und auch, wenn ich keinen Mathe-Leistungskurs hatte, so konnte ich eigentlich immer gut mit Zahlen umgehen. Ich finde es toll zu sehen, wie schnell sich bei der Arbeit ein richtiges Verständnis für Zahlen entwickelt. Es ist alles viel greifbarer als in der Schule, realistischer, praktischer.

Bestimmt liegt das aber auch daran, dass die Azubis hier auch wirklich an richtige Arbeit gelassen werden: Gleich im ersten Jahr habe ich in die Buchführungen verschiedener Arztpraxen und gewerblicher Unternehmen reinschnuppern dürfen, und jetzt im zweiten Jahr habe ich die ersten Einkommensteuererklärungen und Jahresabschlüsse auf dem Tisch. Klar, dass Azubis hier auch einmal Kaffee kochen oder kopieren. Aber das ist doch normal, zumal wir hier ja auch einige Azubis sind und uns super abwechseln können.

Eine Mitschülerin erzählte mir kürzlich, dass sie sich wegen der geregelten Arbeitszeiten und der hohen Familienfreundlichkeit des späteren Berufs für die Ausbildung in ihrer Kanzlei beworben hat. Das fand ich interessant: Für mich waren das keine Argumente für oder gegen den Ausbildungsberuf gewesen, aber nach dem Gespräch mit ein paar Kolleginnen, die hier die Möglichkeit haben, in Teilzeit zu arbeiten, war das dann doch einleuchtend.